Bei Beschwerden an Schulter, Knie oder Hüfte schauen wir uns nicht nur das betroffene Gelenk an. Für seine Beweglichkeit und Belastung spielen auch die angrenzenden Bereiche eine Rolle – bei der Schulter beispielsweise Schulterblatt, Brustkorb und Halswirbelsäule, bei Hüfte und Knie unter anderem Becken, Wirbelsäule und Sprunggelenk.
Deshalb untersuchen wir sowohl die schmerzende Region als auch die Bereiche, die mit ihr zusammenarbeiten.
Ein Termin dauert 40–45 Minuten und kostet 100 €. Wenn bereits ärztliche Befunde oder Aufnahmen vorliegen, bringen Sie diese gerne mit.
Fachlich verantwortlich: Malte Waider und David Ragg, Heilpraktiker und Osteopathen · zuletzt aktualisiert im September 2026
Warum wir nicht nur das schmerzende Gelenk untersuchen
Gelenke funktionieren nicht unabhängig voneinander. Die Bewegung der Schulter entsteht beispielsweise im Zusammenspiel von Schultergelenk, Schulterblatt, Schlüsselbein und Brustkorb. Auch beim Gehen müssen Hüfte, Knie, Becken und Sprunggelenk ihre Bewegungen aufeinander abstimmen.
Deshalb kann es sinnvoll sein, bei Beschwerden auch Regionen zu untersuchen, die zunächst nicht im Mittelpunkt stehen.
Gleichzeitig nehmen wir den Ort der Beschwerden selbst ernst. Nicht jeder Schulterschmerz kommt von der Halswirbelsäule und nicht jedes Knieproblem von der Hüfte. Was tatsächlich eine Rolle spielt, versuchen wir durch Anamnese und Untersuchung herauszufinden.
Wie wir untersuchen und behandeln
Zunächst möchten wir wissen, wann die Beschwerden auftreten, wie sie entstanden sind und wodurch sie sich verändern. Anschließend untersuchen wir das betroffene Gelenk sowie die angrenzenden Bereiche.
Dabei achten wir unter anderem auf Beweglichkeit, Muskelspannung und darauf, wie verschiedene Bewegungen zusammenspielen. Bei Knie- oder Hüftbeschwerden kann beispielsweise auch interessant sein, wie das Bein beim Stehen und Gehen belastet wird.
Die Behandlung richtet sich nach dem Befund. Wir arbeiten mit unterschiedlichen manuellen Techniken an Gelenken, Muskeln und Faszien. Manche Techniken sind langsam und flächig, andere gezielt und direkt.
Welche Bereiche wir behandeln, entscheidet sich nicht nach einem festen Schema, sondern danach, was wir bei Ihnen tatsächlich finden.
Wann eine ärztliche Abklärung wichtig ist
Bestimmte Beschwerden sollten zunächst oder zusätzlich ärztlich abgeklärt werden. Dazu gehören insbesondere:
- starke Beschwerden nach einem Sturz oder Unfall
- eine ausgeprägte oder plötzlich auftretende Schwellung
- ein deutlich überwärmtes oder gerötetes Gelenk
- Gelenkbeschwerden zusammen mit Fieber
- ein Gelenk, das plötzlich nicht mehr belastet oder bewegt werden kann
- ungewöhnlich starke oder sich rasch verschlechternde Beschwerden
Wenn sich im Gespräch oder bei unserer Untersuchung Hinweise ergeben, dass eine weitere medizinische Abklärung sinnvoll ist, sprechen wir das mit Ihnen offen an.
Der Termin
Ein Termin dauert 40–45 Minuten und kostet 100 €. Darin enthalten sind Gespräch, Untersuchung und Behandlung. Für den ersten Termin berechnen wir keinen zusätzlichen Aufpreis.
Die Bezahlung erfolgt bei uns per Karte. Informationen zur möglichen Erstattung durch gesetzliche und private Krankenversicherungen finden Sie unter Preise und Erstattung.
Wir behandeln am Markt in Fürstenberg/Havel — für Oberhavel und die Mecklenburgische Seenplatte. Aus Zehdenick, Lychen und Rheinsberg sind Sie in 20 bis 35 Minuten hier.
