Chiropraktische Techniken arbeiten gezielt an Gelenken und Wirbelsäule. Eingeschränkte Beweglichkeit in einem einzelnen Segment lässt sich damit direkt angehen — oft mit einem kurzen, genau dosierten Impuls, manchmal mit langsameren Techniken.
Das ersetzt die osteopathische Untersuchung nicht, sondern setzt sie voraus. Wo behandelt wird, entscheidet der Befund am ganzen Körper — nicht die Stelle, an der es weh tut.
Fachlich verantwortlich: Malte Waider, Heilpraktiker und Osteopath · zuletzt aktualisiert im September 2026
Wie wir untersuchen und behandeln
Vor jeder chiropraktischen Behandlung steht die Untersuchung. Beweglichkeit Segment für Segment, Muskeltests, orientierende neurologische Tests. Erst wenn klar ist, welches Segment tatsächlich eingeschränkt ist und nichts dagegen spricht, wird dort behandelt.
Ein Impuls ist kurz und gezielt, kein Kraftakt. Häufig ist dabei ein Geräusch zu hören — das sagt nichts über den Erfolg der Behandlung aus und ist kein Maßstab dafür, ob etwas „drin“ war.
Das gilt auch für die Halswirbelsäule. Dort untersuchen wir vorher besonders genau und besprechen vor der Behandlung, was wir vorhaben. Wenn Sie das nicht möchten, behandeln wir die Region mit anderen Techniken.
Spricht die Untersuchung gegen eine Manipulation, wird nicht manipuliert. Dann arbeiten wir mit sanfteren Techniken oder behandeln an anderer Stelle. Sie sagen jederzeit Bescheid, wenn etwas unangenehm ist.
Nach einer Behandlung an der Halswirbelsäule bleiben Sie bitte etwa 15 Minuten in der Praxis, bevor Sie selbst Auto fahren.
Was Sie selbst tun können
In Bewegung bleiben, auch wenn es zieht. Positionen häufiger wechseln, statt eine lange zu halten. Was Sie nach dem Termin an Übungen mitbekommen, wirkt nur, wenn Sie es regelmäßig machen — lieber zweimal täglich fünf Minuten als einmal die Woche eine halbe Stunde.
Wann Sie die Beschwerden ärztlich abklären lassen sollten
Zuerst zum Arzt gehören: plötzlich einsetzender, ungewohnt heftiger Nacken- oder Kopfschmerz, Schwindel zusammen mit Seh- oder Sprachstörungen, Taubheitsgefühle oder Kraftverlust in Armen oder Beinen, Störungen von Blase oder Darm, Beschwerden nach einem Sturz oder Unfall, Fieber zusammen mit Rückenschmerzen.
Auch bei bekannter Osteoporose, bei Gerinnungsstörungen oder nach Operationen an der Wirbelsäule klären wir vor der Behandlung ab, was möglich ist.
Warnzeichen nach einer Behandlung an der Halswirbelsäule
Wenn in den Stunden oder Tagen nach einer Behandlung an der Halswirbelsäule eines dieser Zeichen neu auftritt, rufen Sie bitte sofort den Notruf 112 und sagen Sie dazu, dass eine Behandlung an der Halswirbelsäule stattgefunden hat. Warten Sie nicht ab, und rufen Sie nicht zuerst bei uns an.
- heftiger, ungewohnter Kopf- oder Nackenschmerz
- Sehstörungen oder Doppelbilder
- Schwindel oder Gangunsicherheit
- Sprech- oder Schluckstörungen
- hängendes Augenlid oder Taubheitsgefühl im Gesicht
- Schwäche oder Gefühlsstörung in Arm oder Bein
Diese Zeichen sind sehr selten. Sie zu kennen ist trotzdem wichtig, weil sie leicht für eine harmlose Verspannung nach der Behandlung gehalten werden — und weil dann jede Stunde zählt.
Häufige Fragen zur Chiropraktik
Der Termin
Ein Termin dauert 40–45 Minuten und kostet 100 €. Darin enthalten sind Gespräch, Untersuchung und Behandlung. Für den ersten Termin berechnen wir keinen zusätzlichen Aufpreis.
Die Bezahlung erfolgt bei uns per Karte. Informationen zur möglichen Erstattung durch gesetzliche und private Krankenversicherungen finden Sie unter Preise und Erstattung.
Die Praxis liegt am Markt in Fürstenberg/Havel. Aus Zehdenick, Templin, Rheinsberg und Lychen sind Sie in 20 bis 35 Minuten hier, aus Gransee und Neustrelitz in rund 25 Minuten. Parkplätze gibt es direkt vor der Tür.
